Der Regen der vergangenen Woche hat den Freiwilligen am Naturschutz-Aktionstag des NVS die Arbeit leichter gemacht. Alle waren aber auch dankbar, dass es unsere Region beim Gewittersturm am Freitag nicht mehr getroffen hat.
So machten sich am Samstagmorgen vierzehn Freiwillige auf den Weg zu den verschiedenen Naturschutzgebieten.Im Chapferloch war es wieder einmal ein Sommerflieder, der entfernt werden musste. Auch das Einjährige Berufkraut brauchte viel Aufmerksamkeit und Geduld. Am Weg hatte sich auch wieder Asiatisches Springkraut breit gemacht. Es wurde entfernt, damit seine Samen nicht in die wertvollen Wiesen gelangen, ebenso auf dem Weg vom Chapf ins Heristobel. In der feuchten Erde liessen sich die Pflanzen gut mit allen Wurzeln ausreissen. Diese Eigenheit des Asiatischen Springkrautes ist auch ein Grund, warum die Ausbreitung dieser invasiven Pflanze verhindert werden sollte. Ihre Wurzeln halten den Boden nicht zusammen. Bei Starkregen können ganze Bachufer weggeschwemmt werden. Bei der Mälbommer Kiesgrube hatte sich wieder Sommerflieder etabliert. Beherzt wurde dieser ausgegraben und seine Samen im Neophytensack entsorgt. Nach dieser Arbeit war es schon Zeit für den feinen Znüni. Beim Grillplatz an der oberen Schore bot sich dafür ein wunderschöner Ort. Danke an die Stadt Steckborn für die leckere Stärkung.
Dann widmeten sich alle Freiwilligen noch der Dietenhuser Kiesgrube. Hier musste viel kanadisches Berufkraut ausgerissen werden. Intensiv grüne Blattrosetten zeigten, dass auch das Einjährige Berufkraut wieder am Spriessen ist. Viele konnten aber schon in diesem frühen Stadium entfernt werden.
Ein grosses Dankeschön allen Freiwilligen!

